Literaturklub: Neue Prosa am 18. Oktober 2016

Yannic Federer (Bonn) und Wolfgang Frömberg (Köln) stellen neue Prosa vor. Wolfgang Frömberg ist vielen als Redakteur von Spex und Intro bekannt oder als Autor von Romanen („Spucke“), die im Hablizel Verlag erscheinen. Yannic Federer hat Texte in Zeitschriften veröffentlicht und dieses Jahr den Förderpreis der Wuppertaler Literatur Biennale gewonnen. Durch den Abend führt wie immer Adrian Kasnitz.

Weitere Infos:

Yannic Han Biao Federer, geboren 1986 in Breisach am Rhein. Studium der Germanistik in Bonn, Florenz und Oxford. Promoviert und arbeitet an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. Veröffentlichungen in Metamorphosen 40/10, Karussell #4 und Sachen mit Woertern #7. Förderpreis der Wuppertaler Literatur Biennale 2016. Teilnehmer am Atelier NRW 2016.

Wolfgang Frömberg wurde 1973 in Köln geboren. Seit 2000 schreibt er in zunehmender Regelmäßigkeit über Popkultur. Von 2002 bis Ende 2006 arbeitete er als Redakteur bei Spex, seit Anfang 2007 ist er Teil der Redaktion des Magazins Intro. Er hat außerdem Artikel in Jungle World, Kölner Stadtrevue und Frankfurter Allgemeine Zeitung veröffentlicht. Wolfgang Frömberg lebt in Köln-Mülheim und hat eine Tochter. Seine Romane „Etwas Besseres als die Freiheit“ und „Spucke“ erschienen im Hablizel Verlag.

Termin: Dienstag, 18. Oktober 2016, 20 Uhr
Ort: Theater ‚die wohngemeinschaft‘, Richard-Wagner-Str. 39, Köln
Eintritt: 6,- €

Dresden am Rhein / Köln an der Elbe in Fotos

Dresden am Rhein / Köln an der Elbe

Am 12. September 2016 geht es weiter mit dem Programm des Literaturklubs. Mit Patrick Beck, Kerstin Becker, Undine Materni und Patrick Wilden sind dann vier Autor/innen aus Dresden zu Gast und setzen unsere Städte-Reihe fort, die die Literaturszene einer Stadt vorstellt (Wien, Düsseldorf u.a.).

Am 13. September macht sich dann der Köln-Dresden-Express zum Gegenbesuch auf, wo Kölner (Literaturklub-) Autoren (Christoph Danne, Lütfiye Güzel, Adrian Kasnitz und Christoph Wenzel) im Literaturforum lesen werden. So möchten wir, dass sich zwei geographisch sehr weit voneinander entfernte Städte literarisch etwas annähern.

Die Einladung der Dresdner/innen nach Köln wird übrigens vom Kulturamt der Stadt Köln gefördert.

STK Kulturamt RGB

 

Mind the machines

Mit diesem Eindruck von der Lesung und Performance mit Bastian Schneider, Dominik Dombrowski und Kinga Tóth verabschieden wir uns in die EM- und Sommerpause. Der nächste Literaturklub ist dann voraussichtlich am 12. September 2016.

SAMSUNG CSC
Kinga Tóth performing at Literaturklub. Foto: (c) A. Kasnitz

Literaturklub: Von Vögeln und Maschinen am 9. Mai 2016

Von Vögeln, Maschinen und dem Anhalten der Zeit handeln die Texte des heutigen Literaturklubs. Zu Gast sind Bastian Schneider (Köln/Wien), Kinga Tóth (Jena/Budapest) und Dominik Dombrowski (Bonn).

Vom Winterschlaf der Zugvögel heißt Bastian Schneiders Kurzprosa-Band, den er heute vorstellen wird. Die Texte der Klang-Poetin Kinga Tóth hören sich teilweise wie Bauanleitungen zu einem Maschinenpark an. Und Dominik Dombrowskis neuer Gedichtband Fermaten zögert die Zeit und alle Ereignisse heraus.

Bastian Schneider 1981 in Siegen geboren, studierte Psychologie, deutsche und französische Literatur in Marburg und Paris sowie Sprachkunst in Wien. Vom Winterschlaf der Zugvögel (Sonderzahl) ist sein erstes Buch. Er lebt in Köln und Wien.

Kinga Tóth ist Sprachwissenschaftlerin und (Klang-)Poet-Illustratorin und Kulturmanagerin. Sie arbeitet als »Kommunikationsspezialistin« und Lektorin. Darüber hinaus ist sie Songwriter und Frontfrau des Tóth Kína Hegyfalu-Projekts. Sie war Stipendiatin der Akademie Schloss Solitude (Stuttgart) und lebt z.Zt. in Jena. Neben zahlreichen internationalen Veröffentlichungen ist der Band ALL MACHINE/Allmaschine (Edition Solitude) erschienen.

Dominik Dombrowski, geb. 1964 in Waco/Texas/USA, lebt in Bonn. Studium der Philosophie und Literaturwissenschaften. Freier Lektor. Zuletzt erschienen von ihm die Gedichtbände Fermaten (Edition Azur) sowie Fremdbestäubung und Finissage (beide parasitenpresse).

Moderation: Adrian Kasnitz

Termin: 9. Mai 2016, 20 Uhr

Ort: Theater ‚die wohngemeinschaft‘, Richard-Wagner-Str. 39, Köln

Eintritt: 6,- €

Bastian Schneider_kleen
Bastian Schneider
kinga tóth
Kinga Tóth
Dominik Dombrowski by Dirk Skiba
Dominik Dombrowski

Neulich, in der Kölner Literaturszene (9)

Stan Lafleur war neulich Gast und dann Besucher im Literaturklub und berichtet hier über den März-Abend.

stan lafleur

Der monatlich im Theater „die wohngemeinschaft“ stattfindende Literaturklub hat sich zu einer Konstante unter den Kölner Lesebühnen gemausert. Mit Guy Helmingers und Navid Kermanis Literarischem Salon, der auf international bekannte Stimmen spezialisiert ist, der von Christoph Danne betriebenen Lyrikreihe hellopoetry! und der auf junge Autoren ausgerichteten Cafélesung Land in Sicht, die von einem fünfköpfigen Team betreut wird, zählt der Literaturklub zu den interessantesten Kölner Literaturveranstaltungen. Ihr Betreiber Adrian Kasnitz setzt auf frische, bisweilen borstige Stimmen: gute bis hochqualitative literarische Alternativen zum Angebot, das den Markt und somit die bekannteren Feuilletons beherrscht. Das hat sich herumgesprochen: der anfänglich schwankende Publikumszuspruch ist passé, die Literaturklub-Abende sind mittlerweile regelmäßig gut besucht.

Der aktuelle Märztermin stand, recht allgemein gehalten, im Zeichen „neuer Texte“. Neben Gastgeber und Kurator Adrian Kasnitz, der gelegentlich die Moderatorenrolle verläßt und eigene Texte vorstellt, lasen diesmal Miriam Zeh und Joachim Geil.

Kasnitz begann mit Ausschnitten aus dem jüngst in der hauseigenen

Ursprünglichen Post anzeigen 435 weitere Wörter