Literaturklub: Körper und Texte am 11. April 2022

Vom Ende einer toxischen Beziehung handeln die neuen Gedichte von Sünje Lewejohann, die kürzlich unter dem Titel als ich noch ein tier war (parasitenpresse) erschienen sind. In manchen Gedichten pocht der Schmerz und die Wut, in manchen fließt noch die Sehnsucht und sind noch Spuren von Liebe enthalten. Vor allem aber widmen sie sich der Frage nach Heilung. Der Heilung des Weiblichen nach Erfahrungen emotionaler und sexualisierter Gewalt. Vom Finden und Erfinden von Körpern erzählen auch die Texte von Crauss, in denen Matrosen, Piloten, Tiere und andere Liebhaber auftreten und ihren Träumen nachjagen. Moderation: Adrian Kasnitz

Termin: 11. April 2022, 20 Uhr

Ort: Traumathek, Engelbertstr. 45, Köln 

Gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln

Literaturklub: Ausbrechen am 14. März 2022

Mit Klub Krushba (Voland & Quist) ist Rebecca Maria Salentin (Leipzig) ein richtiger Überraschungserfolg gelungen, der sie in viele Talkshows und auf die Spiegel-Bestsellerliste gebracht hat. Im Buch erzählt sie von ihrer Fernwanderung auf dem ‚Wanderweg der Freundschaft‘ von Eisenach nach Budapest, ihrem Aufbruch und ihren Begegnungen. Die Kurzgeschichten im Band Ausbruch (parasitenpresse) von Thomas Empl (Köln) handeln von anderen Ausbruchsversuchen aus dem Alltag, vergangener Lebensabschnitte oder schwierigen Beziehungen. Moderation: Adrian Kasnitz

Termin: 14. März 2022, 20 Uhr

Ort: Traumathek, Engelbertstr. 45, Köln 

Gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln

Über der Kimmung mit Dominik Dombrowski und Kathrin Niemela (Teil 3) am 13. Dezember 2021

Zum dritten und letzten Teil von Über der Kimmung haben wir Dominik Dombrowski (Bonn) und Kathrin Niemela (Passau/Regensburg) eingeladen. Beide lesen aus ihren neuesten Gedichtbänden. Adrian Kasnitz stellte sie vor.

Dominik Dombrowski, geboren 1964 in Waco (Texas) und aufgewachsen in Biarritz (Südfrankreich), studierte Philosophie und Literaturwissenschaften. Nach Gelegenheitsjobs als Nachtschichtleiter, Kellner in Thailand und Florist in einem Schnäppchenmarkt lebt er heute als Autor und Freier Lektor in Bonn. 2015 war er Finalist beim Lyrikpreis München (2015) und Stipendiat des Künstlerhauses Edenkoben, 2014 gewann er den postpoetry Lyrikpreis. Zuletzt erschienen die Erzählung Künstliche Tölpel (parasitenpresse 2019) und der Gedichtband Ich sage mir nichts (edition azur 2020).

Kathrin Niemela, geboren 1973 in Regensburg, lebt in Passau und Regensburg und ist unterwegs als Lyrikerin und Markenbotschafterin. Sie studierte Betriebswirtschaft in Regensburg und Paris. Bisher erschienen ihre Gedichte in Anthologien und Literaturzeitschriften. wenn ich asche bin, lerne ich kanji ist ihr erster Lyrikband. Zuletzt ist sie mit dem Jurypreis beim Irseer Pegasus für den im Band enthaltenen Zyklus die süße unterm marmeladenschimmel ausgezeichnet worden.

Termin: 13. Dezember 2021, 20 Uhr

Ort: ACHTUNG ÄNDERUNG! Traumathek, Engelbertstr. 45, Köln (U Rudolfplatz)

Es gelten die 2G-Regeln.

Eintritt: 6,- €

Der Abend wird gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln.

Über der Kimmung mit Artur Becker und Veronique Homann (Teil 2) am 15. November 2021

Nach vielen Monaten startet heute der Literaturklub wieder mit dem monatlichen Programm. Das Lyrik-Special ‚Über der Kimmung‘, dessen erster Teil im Sommer in den Park verlegt wurde, wird mit Artur Becker (Frankfurt) und Veronique Homann (Berlin) fortgesetzt. Moderation: Adrian Kasnitz

Artur Becker, geb. 1968 in Bartoszyce (Masuren), lebt seit 1985 in Deutschland. Becker schreibt Romane, Erzählungen, Gedichte und Essays. Zuletzt veröffentlichte er den Roman Drang nach Osten bei weissbooks.w, wo viele seiner Romane und Essays erschienen sind. In der parasitenpresse liegt der Gedichtband ‚Bartel und Gustabalda‚ vor. Außerdem übersetzte er zuletzt den Band ‚Ein Oktopus, aber so viele Handschuhe‘ von Di Lu Galay (Myanmar). Für sein Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Adalbert-von-Chamisso-Preis und dem Dialog-Preis.enpresse. 

Veronique Homann, geb. 1990 in Oberpullendorf, aufgewachsen in Lochau bei Bregenz, schreibt in Berlin. Der Band ‚Sid Wischi Waschi‘ (parasitenpresse 2021) ist ihre erste Veröffentlichung.

Gerald Fiebig, der ursprünglich lesen sollte, musste leider kurzfristig aus persönlichen Grüden absagen.

Termin: 15. November 2021, 20 Uhr

Ort: Theater die wohngemeinschaft, Richard-Wagner-Str. 39, Köln (U Rudolfplatz oder U Moltkestr.)

Eintritt: 6,- €

Der Abend wird gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln.

Weiße Pause. Ein Abend zu Elke Erb am 15. Oktober 2021

Weiße Pause. Ein Abend zu Elke Erb. Mit Texten von Elke Erb, Kathrin Bach, Judith Röder, Uwe Huth und Adrian Kasnitz. Kathrin Bach, Judith Röder und Uwe Huth sprechen mit Aneta Rostkowska und Adrian Kasnitz über die Dichterin Elke Erb, ihre Texte, die Eifel und die Bezüge zu den Arbeiten von Judith Röder. Der Ausgangspunkt sind die Gedichte von Erb, die im Ausstellungsflyer zur Ausstellung von Judith Röder in der Temporary Gallery veröffentlicht wurden (https://www.temporarygallery.org/…/05/Judith-Roder.pdf). Eine Veranstaltung von Literaturklub Köln und Zentrum für zeitgenössische Kunst Temporary Gallery zu der Ausstellung A ROCK FORMATION, A STREAM, A WOOD, A CLOUD von Judith Röder.

Ort: Temporary Gallery, Mauritiuswall 35, 20 Uhr

Foto: Judith Röder

OPEN CALL: Transit. Vorübergehende Literatur am Ebertplatz

Für das gemeinsame Projekt TRANSIT. Vorübergehende Literatur am Ebertplatz suchen wir (=mehrere Kölner Literaturinitiativen) kurze Texte, Deadline 10.01.21! Alles weitere in der Ausschreibung! / Non-German texts are also accepted!

Eine gemeinsame Idee von Literaturklub, KLiteratur, Heimspiel, Insert female artist, Land in Sicht, Literaturhaus Köln, Brunnen e.V. und Kulturamt der Stadt Köln.

Ausschreibungstext

Literaturklub: Über der Kimmung #4 am 8. November 2020 (FÄLLT AUS!)

Zum vierten Mal lädt der Literaturklub zum Lyrikfest ÜBER DER KIMMUNG ein. Es lesen die Münchner Dichterin und Musikerin Mira Mann und Dominik Dombrowski aus Bonn. Sie treffen auf die Kölner Dichter*innen Judith Röder, Roland Schappert, Tobias Schulenburg und Adrian Kasnitz. 

Durch die aktuelle Corona-Situation und eventuelle Reisebeschränkungen können sich noch Änderungen im Line-up ergeben. Abweichend von unserem regulären Spielort (Theater die wohngemeinschaft) findet der Abend im Hostel & Café Weltempfänger in Ehrenfeld statt.

Linien über der Kimmung, / leicht, falbes Gebirg. Der Streifen / Weiß. Dort geht / zu Ende die Flut. Die Küste / Fiebergrün scheint herauf (Johannes Bobrowski)

Termin: 8. November 2020, 18 Uhr Fällt aus!!!

Ort: Weltempfänger, Venloer Str. 196, Köln

Eintritt frei. Um Spenden wird gebeten.

Gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln