Literaturklub: Viermal Prosa am 9. Oktober 2017

Literaturklub: Viermal Prosa mit Mitra Gaast, Lütfiye Güzel, Aurora Jablonski und Marie-Alice Schultz
Dieses Mal stellen Mitra Gaast, Lütfiye Güzel, Aurora Jablonski und Marie-Alice Schultz neue Kurzgeschichten, Kurzprosa und Roman-Auszüge vor.
Alle vier Autorinnen leben zur Zeit in Köln oder im Rheinland. Die Texte entführen aber zu Entfernterem, nämlich zu Drohnen und in Mikadowälder, nach Duisburg und Teheran.
Moderation: Adrian Kasnitz
Datum: 9. Oktober 2017, 20 Uhr
Ort: Theater die wohngemeinschaft, Richard-Wagner-Str. 39, Köln-Belgisches Viertel
Eintritt: 6,- €
Unser Gäste:

Mitra Gaast wurde in Teheran geboren und emigrierte mit siebzehn Jahren in die Bundesrepublik. Sie studierte mehrere Jahre zunächst Mathematik und übte diverse Erwerbstätigkeiten in der freien Wirtschaft bzw. im öffentlichen Dienst aus. Sie ist Autorin von Erzählungen und Romanen, veröffentlicht in Anthologien und lebt im Rheinland. Im Sujet Verlag erschienen bisher: Schatten in Teheran (2014) und Denn du wirst dich erinnern – Wiederkehr nach Teheran (2017).

Lütfiye Güzel, geb. 1972, lebt als Autorin in Duisburg und betreibt dort das Label Go-Güzel-Publishing, wo ihre mittlerweile vielen Bücher erscheinen, zuletzt: Elle-Rebelle.

Aurora Jablonski * Autorin * Kurzgeschichten und Erzählungen * Musikerin * Stimme und Bass * geboren am 01. April 1986 * aufgewachsen in Köln * ausgebildet am Bass * Studium der Psychologie *

Marie-Alice Schultz, geb 1980 in Hamburg. Mitglied im Forum Hamburger Autoren Mitherausgeberin der 2018 erscheinenden Literaturzeitschrift TAU. Studierte Theaterwissenschaft und Germanistik in Berlin und Bildende Kunst in Wien. Nahm 2016 an der Schreibwerkstatt Edenkoben und am Literaturkurs in Klagenfurt teil. Arbeitet derzeit an ihrem Roman „Mikadowälder“.

Literaturklub: Schwämme und Flüsse am 11. September 2017

Literaturklub: Schwämme und Flüsse mit Kathrin Bach und David Krause

Nach der Sommerpause geht es im Literaturklub wieder poetisch zu. Kathrin Bach (Berlin) stellt ihr Lyrik-Debüt Schwämme vor (parasitenpresse 2017) und der Leonce-und-Lena-Preisträger David Krause (Köln) liest aus Die Umschreibung des Flusses (Poetenladen 2016). Damit sind zwei neue Stimmen auf der Bühne. Moderation: Adrian Kasnitz

 

Termin: 11. September 2017, 20 Uhr

Ort: Theater die wohngemeinschaft, Richard-Wagner-Str. 39, Köln

Eintritt: 6,- €

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Kathrin Bach bei einer Lesung der parasitenpresse in Leipzig. Foto: (c) Mirko Lux

Die Gäste:

Kathrin Bach, geboren 1988 in Wiesbaden, studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim. Erhielt den 2. Preis beim Lyrikpreis München 2014 und war Finalistin beim 22. open mike. Veröffentlichungen finden sich u.a. im Jahrbuch der Lyrik 2015, in Akzente, manuskripte und Lyrik von Jetzt 3. Lebt nach einem längeren Aufenthalt in Südfrankreich nun als Buchhändlerin in Berlin. Der Band Schwämme ist in der parasitenpresse erschienen.

 

David Krause, geboren 1988 in Köln. Studierte das gymna­siale Lehr­amt der Fächer Deutsch, Eng­lisch und Latein. Schrift­stel­le­rische Tä­tig­keit in Lyrik und Prosa seit Ende 2008. 2013/14 Teil­nahme an der Darm­städter Text­werk­statt unter der Leitung von Kurt Drawert. Lesun­gen im Lite­ratur­haus Darm­stadt, auf der Leipziger Buch­messe und am Kultur­insti­tut Tarabya in Istan­bul. Leonce-und-Lena-Preis­träger 2015. Der Band Die Umschreibung des Flusses ist im Poetenladen erschienen.

 

Eindrücke von den Juni-Abenden

Im Juni hatten wir zwei Literaturklub-Lesungen. Einmal war der Literaturklub auf dem Lande zu Gast, nämlich im Köttinger Dorfleben in Erftstadt. Dort lasen Christoph Danne, Adrian Kasnitz, Xaver Römer und Gundula Schiffer. Simone Scharbert moderierte. Zwei Tage später hieß es dann Stimmen der Freiheit in der Wohngemeinschaft. Die Journalisten Aydin Üstünel, Evren Zahirovic und Gerrit Wustmann stellten Texte verfolgter türkischer Autor/innen vor. Die Autor/innen selber sandten Video-Grußbotschaften an das Kölner Publikum. Eintrittsgelder und Spenden, die bei der Lesung gesammelt wurden, fließen an den Rechtshilfefonds des KulturForums TürkeiDeutschland. Wir gehen jetzt in die Sommerpause und melden uns im September zurück!

Literaturklub: Stimmen der Freiheit am 12. Juni 2017

Literaturklub: Stimmen der Freiheit – Texte verfolgter türkischer Autor/innen

Wenn eine Diktatur entsteht, ist das freie Wort zuerst bedroht. Über 160 Journalisten sind in der Türkei in Haft, mehr als 150 Medienhäuser wurden geschlossen. Schriftsteller werden wegen ihrer Texte vor Gericht gestellt.

Die Journalisten Aydin Üstünel, Evren Zahirovic und Gerrit Wustmann lesen Texte verfolgter türkischer Autoren, die einen Einblick in die Lage vor Ort geben. Sie erläutern die Situation ihrer türkischen Kollegen, geben Einblicke in Hintergründe und den Kampf eines Landes um Demokratie und Meinungsfreiheit. Im anschließenden Publikumsgespräch hat jeder die Möglichkeit, Fragen loszuwerden.

Im Laufe des Abends werden eigens hierzu eingespielte Videobotschaften von Can Dündar und der jüngst mit dem Nannen-Preis ausgezeichneten Banu Güven gezeigt.

Moderation: Adrian Kasnitz

 

Termin: 12. Juni 2017, 20 Uhr

Ort: Theater die wohngemeinschaft, Richard-Wagner-Straße 39, Köln

 

Eintritt: 6 Euro

In Kooperation mit dem KulturForum TürkeiDeutschland

Sämtliche Einnahmen des Abends werden dem Rechtshilfefonds des KulturForums gespendet, mit dem verfolgte Oppositionelle in der Türkei unterstützt werden.

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Ece Temelkuran

KulturForum TürkeiDeutschland Logo

Literaturklub: Mini Welt am 8. Mai 2017

In die Mini-Welt der Vorstädte und der Peripherie mit Menschen, Möwen und anderen Tieren führt uns Stan Lafleur (Köln) in seinem neuesten Gedichtband MINI WELT. Willi Achten (Aachen) stellt seinen Roman Nichts bleibt vor, der Rache zum Thema hat. Und Jonas Linnebank (Köln) stellt neue und an verstreuten Orten erschienene Texte vor.

Moderation: Adrian Kasnitz

Termin: 8. Mai 2017, 20 Uhr

Ort: Theater die wohngemeinschaft, Richard-Wagner-Str. 39, 50674 Köln

Eintritt: 6,- €

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Stan Lafleur © Adrian Kasnitz

Die Gäste:

Willi Achten, geb. 1958 in Mönchengladbach. Studium der Germanistik und Sonderpädagogik in Bonn und Köln. Lebt in Aachen. Zuletzt erschienen von ihm Nichts bleibt, Roman, Pendragon 2017 und Dahinter das Meer, Gedichte, Edition Virgines 2016.

Stan Lafleur, geb 1968 in Karlsruhe, lebt in Köln. Er schreibt Lyrik, Prosa, Hörspiele, Bühnenszenarien und bloggt auf rheinsein über die rheinischen Kulturlandschaften. Zuletzt erschienen: MINI WELT, Edition Virgines 2017 und Rhein-Meditation, Edition 12 Farben, rhein wörtlich, Köln 2015.

Jonas Linnebank, geb. 1989 in Werl, lebt seit dem Herbst 2009 in Köln und studiert Deutsche Sprache & Literatur und English Studies. Erste Texte sind im Print und online bei der mosaikzeitschrift erschienen.

 

Literaturklub: Launen am 26. April 2017

Heute treffen der Schweizer Autor und Performer Arno Camenisch und der Kölner Dichter Christoph Danne aufeinander. Camenisch liest aus seinem neuesten Buch Die Launen des Tages. „Camenisch zu lauschen ist ein Genuss!“, sagt der WDR. Danne stellt seinen neuen Gedichtband Aufwachräume vor, der in der parasitenpresse erscheint. Die Gedichte führen zu den Bars der Küsten, den urbanen Rändern, und haben den Blick fast an die Leere verloren. Beide haben das Unterwegssein im Blut.

Moderation: Adrian Kasnitz

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Arno Camenisch. Foto: Janosch Abel
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Christoph Danne

Termin: 26. April 2017, 20 Uhr

Ort: Theater die wohngemeinschaft, Richard-Wagner-Str. 39, Köln

Eintritt: 6,- €

Die Gäste:

Arno Camenisch: Seine Lesungen führen ihn um die Welt – von Hongkong über Moskau und Buenos Aires bis nach New York, und seine Texte wurden in 20 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem den Hölderlin-Förderpreis, den Schweizer Literaturpreis, den ZKB Schillerpreis, und mit seiner „Bündner Trilogie“ wurde er in Holland für den Europäischen Literaturpreis nominiert. Im vergangenen Jahr strahlte das Schweizer Fernsehen und 3sat den Dokumentarfilm „Arno Camenisch – Schreiben auf der Kante“ aus. Sein neuestes Buch ist „Die Launen des Tages“ – Geschichten, die mit viel Witz und Tempo von menschlichen und allzumenschlichen Begegnungen und Verhängnissen erzählen, um immer geht es auch um die Liebe, denn es ist die Liebe, die die Welt am Laufen hält. Und wenn Camenisch liest, macht er das mit voller Hingabe, mit einem Rhythmus und einer Sprachmelodie, die faszinieren. „Seine Lesungen sind Kult“, sagt der Hessische Rundfunk.

Christoph Danne, geb. 1976, lebt als Dichter, Verleger und Buchhändler in Köln. Er ist regelmäßig Gast im Literaturklub und veranstaltet eine eigene Lesereihe namens Hellopoetry! Zuletzt erschienen die Gedichtbände „das halten der asche“ und „shooting stars“. Sein neuer Gedichtband Aufwachräume erscheint druckfrisch im April in der parasitenpresse und wird an dem Abend erstmals vorgestellt.

Die Lesung von Arno Camenisch wird freundlich unterstützt von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

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Frühlinghaftes Erwarten

Bilder zum Abend mit René Hamann und Dorian Steinhoff. Das war ein großes Vergnügen. Der nächste Literaturklub findet dann am 26. April statt. Dann sind Arno Camenisch (Schweiz) und Christoph Danne (Köln) zu Gast. Infos folgen.