Literaturklub: Launen am 26. April 2017

Heute treffen der Schweizer Autor und Performer Arno Camenisch und der Kölner Dichter Christoph Danne aufeinander. Camenisch liest aus seinem neuesten Buch Die Launen des Tages. „Camenisch zu lauschen ist ein Genuss!“, sagt der WDR. Danne stellt seinen neuen Gedichtband Aufwachräume vor, der in der parasitenpresse erscheint. Die Gedichte führen zu den Bars der Küsten, den urbanen Rändern, und haben den Blick fast an die Leere verloren. Beide haben das Unterwegssein im Blut.

Moderation: Adrian Kasnitz

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Arno Camenisch. Foto: Janosch Abel
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Christoph Danne

Termin: 26. April 2017, 20 Uhr

Ort: Theater die wohngemeinschaft, Richard-Wagner-Str. 39, Köln

Eintritt: 6,- €

Die Gäste:

Arno Camenisch: Seine Lesungen führen ihn um die Welt – von Hongkong über Moskau und Buenos Aires bis nach New York, und seine Texte wurden in 20 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem den Hölderlin-Förderpreis, den Schweizer Literaturpreis, den ZKB Schillerpreis, und mit seiner „Bündner Trilogie“ wurde er in Holland für den Europäischen Literaturpreis nominiert. Im vergangenen Jahr strahlte das Schweizer Fernsehen und 3sat den Dokumentarfilm „Arno Camenisch – Schreiben auf der Kante“ aus. Sein neuestes Buch ist „Die Launen des Tages“ – Geschichten, die mit viel Witz und Tempo von menschlichen und allzumenschlichen Begegnungen und Verhängnissen erzählen, um immer geht es auch um die Liebe, denn es ist die Liebe, die die Welt am Laufen hält. Und wenn Camenisch liest, macht er das mit voller Hingabe, mit einem Rhythmus und einer Sprachmelodie, die faszinieren. „Seine Lesungen sind Kult“, sagt der Hessische Rundfunk.

Christoph Danne, geb. 1976, lebt als Dichter, Verleger und Buchhändler in Köln. Er ist regelmäßig Gast im Literaturklub und veranstaltet eine eigene Lesereihe namens Hellopoetry! Zuletzt erschienen die Gedichtbände „das halten der asche“ und „shooting stars“. Sein neuer Gedichtband Aufwachräume erscheint druckfrisch im April in der parasitenpresse und wird an dem Abend erstmals vorgestellt.

Die Lesung von Arno Camenisch wird freundlich unterstützt von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

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