Über der Kimmung #3 mit José F.A. Oliver, Ruth Lasters, Astrid Nischkauer, Klaus Anders, Sabine Schiffner und Bastian Schneider am 4. November 2018

ÜBER DER KIMMUNG #3

Im November heißt es zum dritten Mal ÜBER DER KIMMUNG. Zum Lyrikfest im Literaturklub sind die belgische Dichterin Ruth Lasters aus Antwerpen, die Wiener Dichterin Astrid Nischkauer und der Schwarzwälder Dichter José F.A. Oliver eingeladen. Sie treffen auf drei Dichter*innen aus Köln und der Region, nämlich Klaus Anders, Sabine Schiffner und Bastian Schneider. Durch den Nachmittag voller aktueller Poesie führt Adrian Kasnitz. Die deutschen Übersetzungen von Ruth Lasters liest Stefan Wieczorek. Musik kommt von Anode.

Linien über der Kimmung, / leicht, falbes Gebirg. Der Streifen / Weiß. Dort geht / zu Ende die Flut. Der Küste / Fiebergrün scheint herauf (Johannes Bobrowski)

Termin: 4. November 2018, 16 Uhr

Ort: Theater die wohngemeinschaft, Richard-Wagner-Str. 39, Köln

Eintritt: 8,- €

 

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STK Kulturamt RGB

Literaturklub: Daniel Ketteler und Walter Fabian Schmid am 1. Oktober 2018

Im Oktober sind Daniel Ketteler (Berlin) und Walter Fabian Schmid (Bern) zu Gast im Literaturklub. Kettelers frisch im Kölner Launenweber Verlag erschienener Roman novopoint grün geht der Psychiatriegeschichte in der NS-Zeit auf den Grund und verwebt sie mit einem aktuellen Verbrechen, dem die Freunde David und Peter in NRW, Bayern und Berlin nachgehen. Walter Fabian Schmids Gedichtband stimmapparatvibrato, in der parasitenpresse erschienen, zerbröselt die gängige Sprache. Da braucht es erstmal ein Kauwerkzeug als Startup und Waffe.

Moderation: Adrian Kasnitz

Termin: 1. Oktober 2018, 20 Uhr

Ort: Theater die wohngemeinschaft, Richard-Wagner-Str. 39, Köln

Eintritt: 6,- €

 
Daniel Ketteler, geboren 1978 im westfälischen Warendorf, Studium der Medizin und Germanistik. Nach Stationen in Aachen und Zürich aktuell Psychiater, Fachhochschullehrer und Psychotherapeut in Berlin. Zusammen mit Christoph Wenzel Herausgeber der Literaturzeitschrift [SIC]. Zuletzt: Grauzone. Roman, 2012.

 
Walter Fabian Schmid, geboren 1983 in Regen/Bayern, lebt in Bern (Schweiz). Studierte Diplom-Germanistik in Bamberg, arbeitete als Redaktor, Literaturvermittler und Texter. Hat veröffentlicht und war u.a. für den Open Mike und den Literarischen März nominiert.

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Gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln

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Daniel Ketteler. Foto: privat

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Literaturklub: Saisonauftakt am 10. September 2018

Zum Saisonauftakt lesen Crauss (Siegen), Sonja Lewandowski (Köln), Tobias Schulenburg (Köln), Jan-Niklas Thape (Köln) und Vera Zlatic (Köln) im Literaturklub. Der Siegener Dichter Crauss war schon mehrmals zu Gast bei uns, ist jetzt aber mit seinem neuen Buch „Die harte Seite des Himmels“ unterwegs. Sonja Lewandowski schreibt und beobachtet den Studiengang Literarisches Schreiben an der KHM. Tobias Schulenburg und Jan-Niklas Thape schreiben und zeichneen (oft auch im Café der Wohngemeinschaft) und Vera Zlatic stellt ihr Buch „Reise in den Schweiss“ (parasitenpresse 2018) vor.

Moderation: Adrian Kasnitz

Termin: 10. September 2018, 20 Uhr

Ort: Theater ‚die wohngemeinschaft‘, Richard-Wagner-Str. 39, Köln

Eintritt: 6,- €

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Saisonauftakt

Am 10. September 2018 endet die Sommerpause und beginnt die neue Saison. Dann sind Crauss, Sonja Lewandowski, Tobias Schulenburg, Jan-Niklas Thape und Vera Zlatic zu Gast. Weitere Infos folgen bald.

Literaturklub: Enrique Winter am 5. Juni 2018

Der chilenische Dichter Enrique Winter ist in der Stadt und liest aus „Oben das Meer unten der Himmel“, seinem ersten Buch auf Deutsch. DerAbend findet auf Deutsch, Spanisch und Englisch statt.

Enrique Winter, geboren 1982 in Santiago de Chile, lebt in der Hafenstadt Valparaíso, war als Verleger der Ediciones del Temple sowie als Anwalt tätig und absolvierte einen Master in Kreativem Schreiben an der New York University. Seine Gedichte und Videos umfassen mehr als hundert Publikationen in sechs Sprachen. Gemeinsam mit dem Bassisten Gonzalo Planet hat Enrique Winter als „winterplanet“ Gedichte mit musikalischer Begleitung vertont (Agua en polvo, 2012). Zuletzt erschienen sein vierter Gedichtband Lengua de señas (2015), sein erster Roman Las bolsas de basura (2015) sowie Übersetzungen von Charles Bernstein, Emily Dickinson, G.K. Chesterton und Philip Larkin. Den Sommer 2017 hat Winter als Gast der Sylt Foundation in Deutschland verbracht. Derzeit lehrt er im Rahmen einer Autorenresidenz an der Universidad de los Andes in Bogotá und arbeitet an seinem zweiten Roman.

Der Gedichtband Oben das Meer unten der Himmel des chilenischen Dichters Enrique Winter vereint Gedichte, die die Vielseitigkeit seines Schreiben ebenso zeigen wie die Kontinuität und Entwicklung bestimmter Themen, Formen und Motive, etwa die polyphone Auseinandersetzung mit der chilenischen und lateinamerikanischen sozialen Wirklichkeit, die Verarbeitung von Familiengeschichte als Weltgeschichte und die bildstarke Auseinandersetzung mit der Natur und vor allem dem Meer als Lebens- und Arbeitsraum.

Lange haben wir auf diesen Band gewartet, der schon an anderer Stelle angekündigt war. Das Übersetzer-Team (Léonce W. Lupette, Sarah Otter und Johanna Schwering) hat für uns noch einmal an der Auswahl gefeilt und den Gedichten den letzten Schliff gegeben, so dass wir uns heute besonders über das Erscheinen freuen.

Moderation und deutsche Texte: Adrian Kasnitz

Termin: 5. Juni 2018, 20 Uhr

Ort: Theater ‚die wohngemeinschaft‘, Richard-Wagner-Str. 39, Köln

Eintritt: 6,- €

Gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln

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Literaturklub: Frankfurt-Abend am 14. Mai 2018

Einen Einblick in die Literaturszene einer Stadt geben unsere Städte-Abende. Nach Dresden, München, Düsseldorf und Wien ist diesmal Frankfurt an der Reihe. Dazu laden wir die Dichterin und Theaterautorin Judith Hennemann, den Dichter und Übersetzer Marcus Roloff und den Schriftsteller Dieter David Seuthe ein. Die drei lesen Lyrik und Prosa und berichten vom literarischen und persönlichen Leben am Main. Es moderiert Adrian Kasnitz.

Termin: 14. Mai 2018, 20 Uhr

Ort: Theater ‚die wohngemeinschaft‘, Richard-Wagner-Str. 39, Köln

Eintritt: 6,- €

Der Abend wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln.

 

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Literaturklub: Ostragehege am 9. April 2018

Literaturklub: Ostragehege mit Lütfiye Güzel, Stefan Wieczorek und Patrick Wilden

Diesmal ist die Literaturzeitschrift OSTRAGEHEGE, die gerade auf Tour durch Deutschland ist, zu Gast im Literaturklub. Zusammen mit der Duisburger Lyrikerin Lütfiye Güzel und dem Aachener Übersetzer Stefan Wieczorek stellt der Dresdner Lyriker und OSTRAGEHEGE-Redakteur Patrick Wilden das neue Heft Nr. 87 in Lesung und Gespräch vor. Durch den Abend führt Adrian Kasnitz.

Termin: 9. April 2018, 20 Uhr

Ort: Theater ‚die wohngemeinschaft‘, Richard-Wagner-Str. 39, Köln

Eintritt: 6,- €

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Seit 1994 besteht OSTRAGEHEGE, die Zeitschrift für Literatur und Kunst in Dresden. Junge wie etablierte Lyriker, Erzähler und Essayisten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum finden in der vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift ein Forum. In einer Zeit, da der Name Dresden mit Enge verbunden wird, blickt OSTRAGEHEGE in die Weite. Ein Schwerpunkt der Zeitschrift sind Übersetzungen. Es gibt Themenhefte zur Buchmessen-Gastregion Flandern-Niederlande, Gedichte von Cyprian Kamil Norwid oder Briefe von Max Jacob, die letzten Gedichte von Yves Bonnefoy oder einen Essay von Joost de Vries. Rezensionen zur Gegenwartsliteratur runden das Profil ab.

In der neuen Ausgabe erscheinen anlässlich von Elke Erbs 80. Geburtstages Auszüge aus ihren „Tagebuchnotizen“ und ein großes Interview mit Ann Cotten. In der Rubrik „Lagebesprechung“ stellt Jayne-Ann Igel den Hallenser Dichter Michael Spyra vor, außerdem portraitiert Paul-Henri Campbell den Leipziger Maler Sighard Gille.

Zur Info auch: http://www.ostra-gehege.de/