Literaturklub: Daniel Ketteler und Walter Fabian Schmid am 1. Oktober 2018

Im Oktober sind Daniel Ketteler (Berlin) und Walter Fabian Schmid (Bern) zu Gast im Literaturklub. Kettelers frisch im Kölner Launenweber Verlag erschienener Roman novopoint grün geht der Psychiatriegeschichte in der NS-Zeit auf den Grund und verwebt sie mit einem aktuellen Verbrechen, dem die Freunde David und Peter in NRW, Bayern und Berlin nachgehen. Walter Fabian Schmids Gedichtband stimmapparatvibrato, in der parasitenpresse erschienen, zerbröselt die gängige Sprache. Da braucht es erstmal ein Kauwerkzeug als Startup und Waffe.

Moderation: Adrian Kasnitz

Termin: 1. Oktober 2018, 20 Uhr

Ort: Theater die wohngemeinschaft, Richard-Wagner-Str. 39, Köln

Eintritt: 6,- €
Daniel Ketteler, geboren 1978 im westfälischen Warendorf, Studium der Medizin und Germanistik. Nach Stationen in Aachen und Zürich aktuell Psychiater, Fachhochschullehrer und Psychotherapeut in Berlin. Zusammen mit Christoph Wenzel Herausgeber der Literaturzeitschrift [SIC]. Zuletzt: Grauzone. Roman, 2012.
Walter Fabian Schmid, geboren 1983 in Regen/Bayern, lebt in Bern (Schweiz). Studierte Diplom-Germanistik in Bamberg, arbeitete als Redaktor, Literaturvermittler und Texter. Hat veröffentlicht und war u.a. für den Open Mike und den Literarischen März nominiert.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Daniel Ketteler. Foto: privat

Literaturklub: Saisonauftakt am 10. September 2018

Zum Saisonauftakt lesen Crauss (Siegen), Sonja Lewandowski (Köln), Tobias Schulenburg (Köln), Jan-Niklas Thape (Köln) und Vera Zlatic (Köln) im Literaturklub. Der Siegener Dichter Crauss war schon mehrmals zu Gast bei uns, ist jetzt aber mit seinem neuen Buch „Die harte Seite des Himmels“ unterwegs. Sonja Lewandowski schreibt und beobachtet den Studiengang Literarisches Schreiben an der KHM. Tobias Schulenburg und Jan-Niklas Thape schreiben und zeichneen (oft auch im Café der Wohngemeinschaft) und Vera Zlatic stellt ihr Buch „Reise in den Schweiss“ (parasitenpresse 2018) vor.

Moderation: Adrian Kasnitz

Termin: 10. September 2018, 20 Uhr

Ort: Theater ‚die wohngemeinschaft‘, Richard-Wagner-Str. 39, Köln

Eintritt: 6,- €

455D139E-35D1-463D-863D-896D40C90A91

Saisonauftakt

Am 10. September 2018 endet die Sommerpause und beginnt die neue Saison. Dann sind Crauss, Sonja Lewandowski, Tobias Schulenburg, Jan-Niklas Thape und Vera Zlatic zu Gast. Weitere Infos folgen bald.

Literaturklub: Frankfurt-Abend am 14. Mai 2018

Einen Einblick in die Literaturszene einer Stadt geben unsere Städte-Abende. Nach Dresden, München, Düsseldorf und Wien ist diesmal Frankfurt an der Reihe. Dazu laden wir die Dichterin und Theaterautorin Judith Hennemann, den Dichter und Übersetzer Marcus Roloff und den Schriftsteller Dieter David Seuthe ein. Die drei lesen Lyrik und Prosa und berichten vom literarischen und persönlichen Leben am Main. Es moderiert Adrian Kasnitz.

Termin: 14. Mai 2018, 20 Uhr

Ort: Theater ‚die wohngemeinschaft‘, Richard-Wagner-Str. 39, Köln

Eintritt: 6,- €

Der Abend wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln.

 

STK Kulturamt RGB

Literaturklub: Ostragehege am 9. April 2018

Literaturklub: Ostragehege mit Lütfiye Güzel, Stefan Wieczorek und Patrick Wilden

Diesmal ist die Literaturzeitschrift OSTRAGEHEGE, die gerade auf Tour durch Deutschland ist, zu Gast im Literaturklub. Zusammen mit der Duisburger Lyrikerin Lütfiye Güzel und dem Aachener Übersetzer Stefan Wieczorek stellt der Dresdner Lyriker und OSTRAGEHEGE-Redakteur Patrick Wilden das neue Heft Nr. 87 in Lesung und Gespräch vor. Durch den Abend führt Adrian Kasnitz.

Termin: 9. April 2018, 20 Uhr

Ort: Theater ‚die wohngemeinschaft‘, Richard-Wagner-Str. 39, Köln

Eintritt: 6,- €

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

***

Seit 1994 besteht OSTRAGEHEGE, die Zeitschrift für Literatur und Kunst in Dresden. Junge wie etablierte Lyriker, Erzähler und Essayisten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum finden in der vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift ein Forum. In einer Zeit, da der Name Dresden mit Enge verbunden wird, blickt OSTRAGEHEGE in die Weite. Ein Schwerpunkt der Zeitschrift sind Übersetzungen. Es gibt Themenhefte zur Buchmessen-Gastregion Flandern-Niederlande, Gedichte von Cyprian Kamil Norwid oder Briefe von Max Jacob, die letzten Gedichte von Yves Bonnefoy oder einen Essay von Joost de Vries. Rezensionen zur Gegenwartsliteratur runden das Profil ab.

In der neuen Ausgabe erscheinen anlässlich von Elke Erbs 80. Geburtstages Auszüge aus ihren „Tagebuchnotizen“ und ein großes Interview mit Ann Cotten. In der Rubrik „Lagebesprechung“ stellt Jayne-Ann Igel den Hallenser Dichter Michael Spyra vor, außerdem portraitiert Paul-Henri Campbell den Leipziger Maler Sighard Gille.

Zur Info auch: http://www.ostra-gehege.de/

Literaturklub: Städte und Gärten am 20. März 2018

Literaturklub: Städte und Gärten mit Bastian Schneider und Adrian Kasnitz

Passagen durch Städte und Gärten stehen heute im Mittelpunkt des Literaturklubs. Bastian Schneider und Adrian Kasnitz lesen Kurztexte und Datumsgedichte und stellen ihre neuen Bücher vor.

Bastian Schneiders Die Schrift, die Mitte, der Trost (Sonderzahl) versammelt Kurztexte,die eine besondere Route durch europäische Metropolen wie Istanbul, Köln, Marseille, Paris oder Wien ergeben, indem sie diese zu verschiedensten Stücken« verdichten: Frühstücke, Randstücke, Spazierstücke, Singstücke laden dazu ein, die teils abgründige Schrift urbaner Oberflächen sehen und lesen zu lernen. Adrian Kasnitz setzt sein Kalendarium (parasitenpresse) mit Datumsgedichten fort. Der jetzt erscheinende 4. Teil ist im April angesiedelt und beschäftigt sich relativ oft (jahreszeittypisch) mit Gartenarbeit als Kontrapunkt zum Schreiben.

Termin: Dienstag, 20. März 2018, 20 Uhr

Ort: Theater ‚die wohngemeinschaft‘, Richard-Wagner-Str. 39, Köln

Eintritt: 6,- €

Literaturklub: Erzähl mir am 19. Februar 2018

Literaturklub: Erzähl mir mit Gerald Fiebig und Simone Scharbert

Auch Gedichte können erzählen, das wollen wir beweisen. „diese straße heißt fast wie der sommer“, heißt es gleich zu Anfang des ersten Gedichts von Gerald Fiebig, das die Ortszeile im Titel trägt: Sommestraße, Augsburg. Ein Stadtviertel, einen Straßenzug, ein Gebäude stellt Gerald Fiebig in den Mittelpunkt seiner Gedichte des Bandes nach dem nachkrieg (parasitenpresse 2017) und nähert sich so einer Topographie und ihrer Geschichte bis hin zur drohenden Gentrifizierung. Das Debüt der Erftstädter Dichterin Simone Scharbert heißt „Erzähl mir vom Atmen“. Den Band wird sie bei uns im Literaturklub vorstellen.

Moderation: Adrian Kasnitz

Termin: 19. Februar 2018, 20 Uhr
Ort: Theater die wohngemeinschaft, Richard-Wagner-Str. 39, Köln
Eintritt: 6,- €

Die Gäste:

Gerald Fiebig, geboren 1973, lebt in Augsburg. Er ist als Lyriker und Audiokünstler tätig und leitet das Kulturhaus abraxas. Fiebig veröffentlichte bislang acht Gedichtbände, die wie kriechstrom (1996) und normalzeit (2002) im Buchhandel lieferbar oder auf seiner Website unter Bücher online verfügbar sind. Zu seinen weiteren Publikationen zählen zahlreiche Radiostücke und Tonträger. 2017 erschien die CD Wall of Sound mit der Band Jesus Jackson und die grenzlandreiter. http://www.geraldfiebig.net

Simone Scharbert ist 1974 in Aichach geboren, hat Literaturwissenschaft, Philosophie und Politikwissenschaft studiert, über die Osterweiterung der Europäischen Union promoviert. Lebt und arbeitet als Dozentin und freie Autorin in Erftstadt. 2017 Stipendiatin des „Raniser Debüt“, in dessen Rahmen zuletzt ihr Lyrik-Band „Erzähl mir vom Atmen“ erschienen ist.