Literaturklub: Städte und Gärten am 20. März 2018

Literaturklub: Städte und Gärten mit Bastian Schneider und Adrian Kasnitz

Passagen durch Städte und Gärten stehen heute im Mittelpunkt des Literaturklubs. Bastian Schneider und Adrian Kasnitz lesen Kurztexte und Datumsgedichte und stellen ihre neuen Bücher vor.

Bastian Schneiders Die Schrift, die Mitte, der Trost (Sonderzahl) versammelt Kurztexte,die eine besondere Route durch europäische Metropolen wie Istanbul, Köln, Marseille, Paris oder Wien ergeben, indem sie diese zu verschiedensten Stücken« verdichten: Frühstücke, Randstücke, Spazierstücke, Singstücke laden dazu ein, die teils abgründige Schrift urbaner Oberflächen sehen und lesen zu lernen. Adrian Kasnitz setzt sein Kalendarium (parasitenpresse) mit Datumsgedichten fort. Der jetzt erscheinende 4. Teil ist im April angesiedelt und beschäftigt sich relativ oft (jahreszeittypisch) mit Gartenarbeit als Kontrapunkt zum Schreiben.

Termin: Dienstag, 20. März 2018, 20 Uhr

Ort: Theater ‚die wohngemeinschaft‘, Richard-Wagner-Str. 39, Köln

Eintritt: 6,- €

Literaturklub: Erzähl mir am 19. Februar 2018

Literaturklub: Erzähl mir mit Gerald Fiebig und Simone Scharbert

Auch Gedichte können erzählen, das wollen wir beweisen. „diese straße heißt fast wie der sommer“, heißt es gleich zu Anfang des ersten Gedichts von Gerald Fiebig, das die Ortszeile im Titel trägt: Sommestraße, Augsburg. Ein Stadtviertel, einen Straßenzug, ein Gebäude stellt Gerald Fiebig in den Mittelpunkt seiner Gedichte des Bandes nach dem nachkrieg (parasitenpresse 2017) und nähert sich so einer Topographie und ihrer Geschichte bis hin zur drohenden Gentrifizierung. Das Debüt der Erftstädter Dichterin Simone Scharbert heißt „Erzähl mir vom Atmen“. Den Band wird sie bei uns im Literaturklub vorstellen.

Moderation: Adrian Kasnitz

Termin: 19. Februar 2018, 20 Uhr
Ort: Theater die wohngemeinschaft, Richard-Wagner-Str. 39, Köln
Eintritt: 6,- €

Die Gäste:

Gerald Fiebig, geboren 1973, lebt in Augsburg. Er ist als Lyriker und Audiokünstler tätig und leitet das Kulturhaus abraxas. Fiebig veröffentlichte bislang acht Gedichtbände, die wie kriechstrom (1996) und normalzeit (2002) im Buchhandel lieferbar oder auf seiner Website unter Bücher online verfügbar sind. Zu seinen weiteren Publikationen zählen zahlreiche Radiostücke und Tonträger. 2017 erschien die CD Wall of Sound mit der Band Jesus Jackson und die grenzlandreiter. http://www.geraldfiebig.net

Simone Scharbert ist 1974 in Aichach geboren, hat Literaturwissenschaft, Philosophie und Politikwissenschaft studiert, über die Osterweiterung der Europäischen Union promoviert. Lebt und arbeitet als Dozentin und freie Autorin in Erftstadt. 2017 Stipendiatin des „Raniser Debüt“, in dessen Rahmen zuletzt ihr Lyrik-Band „Erzähl mir vom Atmen“ erschienen ist.

Literaturklub: Stäubungen am 8. Januar 2018

Literaturklub: Stäubungen mit Bernd Lüttgerding und André Patten

Noch leicht vom Weihnachtsglanz bestäubt, aber garantiert unverstaubt: Bernd Lüttgerding (Brüssel) und André Patten (Köln) lesen neueste Texte. Beide schreiben Lyrik und Prosa. André Patten war zuletzt Finalist beim open mike und wurde 2017 mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Bernd Lüttgerding debütierte mit dem Band Stäubungen (parasitenpresse 2017), den er jetzt erstmals in Köln vorstellen wird.

Moderation: Adrian Kasnitz

Termin: 8. Januar 2018, 20 Uhr

Ort: Theater die wohngemeinschaft, Richard-Wagner-Str. 39, Köln

Eintritt: 6,- €

 

Die Gäste:

Bernd Lüttgerding, geboren 1973 in Peine, lebt seit 2008 in Belgien (Brüssel, Antwerpen). Nach ausschweifenden geisteswissenschaftlichen Studien arbeitete er als Gärtner, im antiquarischen Buchhandel, Skriptschreiber für TV-Produktionen und – zur Zeit – als Techniker in einem Museum. Einige seiner Gedichte wurden in Zeitschriften publiziert, zuletzt in Abwärts, in Sachen mit Woertern und On peut se permettre (Brüssel). Derzeit schreibt er an seinem zweiten Roman.

André Patten, 1984 in Neuss geboren, lebt in Köln. Studium der Politikwissenschaft, Geschichte und Philosophie in München, Wien und Bonn sowie Zweitstudium am DLL. Stipendiat der 18. Schillertage in Mannheim. Finalist des 24. und 25. Open Mike sowie beim FM4 Wortlaut Wettbewerb 2015 und 2017. Eingeladen zum Atelier NRW des Literarischen Colloquiums Berlin, Preis der Rheinischen Post beim 20. Moerser Literaturwettbewerb sowie Preisträger beim Leipziger Hörspielsommer 2017. Herausgeber der Tippgemeinschaft 2016 sowie Mitveranstalter der Kölner Lesereihe Land in Sicht und des Kölner Auftakt Festivals für szenische Texte.

Literaturklub: Bleiben oder Gehen? am 11. Dezember 2017

Lesung und Gespräch mit Ulrike Anna Bleier, Thorsten Krämer und Theresa Pak
Manchmal will man einfach nur weg. Aber dann bleibt man doch zuhause bei den Eltern wohnen oder fährt weiter zur Arbeit, wechselt weiter die Windeln und küsst weiter dieselben Lippen. Denn es gibt ja gute Gründe fürs Bleiben. Bis es irgendwann reicht mit den Gründen. Und dann geht man doch, irgend wohin, wo die Straßen anders heißen und das Haar, durch das man mit der Hand fährt, einen anderen Geruch hat. Oder nicht?
Praktische Lebenshilfe leisten Bleier, Krämer und Pak nur auf Nachfrage. Fest zum Programm gehören aber weitgereiste und daheimgebliebene Geschichten übers Aufbrechen, Aushalten und Verschwinden.

Moderation: Adrian Kasnitz

Termin: 11. Dezember 2017, 20 Uhr
Ort: Theater die wohngemeinschaft, Richard-Wagner-Str. 39, Köln
Eintritt: 6,- €
Gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln
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Thorsten Krämer

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Greek Poetry im Literaturklub

Zusammen mit den griechischen Dichter*innen Danae Sioziou, Lenia Safiropoulou und Vassilis Amanatidis, die mit Mitteln des Kölner Kulturamts nach Köln eingeladen werden konnten, stellten Wassiliki Knithaki und Adrian Kasnitz, die Herausgeber, die Anthologie Kleine Tiere zum Schlachten im vollbesetzten Literaturklub vor. Danae Sioziou las Gedichte auf Griechisch und einen Text auf Deutsch und berichtete von der Athener Literaturszene. Lenia Safiropoulou brachte ein Soundfile mit einem ihrer Langgedichte mit. Vassilis Amanatidis performte auf Griechisch und Englisch einen Auszug aus seinem Buch m_otherpoem. Knithaki und Kasnitz streuten die deutschen Übersetzungen ein und schilderten, wie es zu der Anthologie mit neuer griechischer Lyrik kam. Das Buch Kleine Tier zum Schlachten ist in der parasitenpresse erschienen und kann dort bezogen werden.

Der nächste Literaturklub findet am 11. Dezember statt. Dann heißt es Bleiben oder gehen? Als Gäste erwarten wir Thorsten Krämer, Ulrike Anna Bleier und Theresa Pak.

 

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Literaturklub: Greek Poetry Now! am 13. November 2017

Wie vielfältig die aktuelle griechische Dichterszene ist möchten wir an diesem Abend zeigen. In der parasitenpresse ist gerade die Anthologie ‚Kleine Tiere zum Schlachten. Neue Gedichte aus Griechenland‘ erschienen, die 29 Dichter/innen aus Athen, Thessaloniki und anderswo in Übersetzung vorstellt. Es lesen Danae Sioziou, Lenia Safiropoulou und Vassilis Amanatidis auf Griechisch, Englisch und Deutsch.

Moderation: Wassiliki Knithaki und Adrian Kasnitz

Termin: 13. November 2017, 20 Uhr / Ort: Theater die wohngemeinschaft, Richard-Wagner-Str. 39, Köln (U Rudolfpatz) / Eintritt: 6,- €

Gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln

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Die Gäste:

Vassilis Amanatidis, wurde 1970 in Edessa geboren, Er lebt als Schriftsteller, Übersetzer, Performer und Kurator in Thessaloniki. Zuletzt erschien von ihm εσύ: τα στοιχεία (du: die elemente), Nefeli Publishing, Athens 2017.

Lenia Safiropoulou ist Opersängerin, Lyrikerin und Über-setzerin. Sie studierte Gesang, Klavier und Lied in Stuttgart und Oper in London. Ihre Konzerte führen sie durch ganz Europa. Zuletzt erschienen von ihr das Album Sunless Loves (First Hand Records 2017) und der Lyrikband Σκληροό να σκοντάφτεις σε πέτρες (Es ist hart über Steine zu stolpern) Pataki 2016, für den sie den Athener Preis Frau des Jahres in der Kategorie Lyrik erhielt.

Danae Sioziou, geb. 1987 in Karlsruhe, wuchs dort und in Karditsa auf. Sie studierte Anglistik und Kunstmanagement in Athen und Geschichte in Athen und Berlin. Zuletzt erschien von ihr Χρήσιμα Παιδικά Παιχνίδια (Nützliche Kinderspiele) Antipodes 2016.

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Literaturklub: Viermal Prosa am 9. Oktober 2017

Literaturklub: Viermal Prosa mit Mitra Gaast, Lütfiye Güzel, Aurora Jablonski und Marie-Alice Schultz
Dieses Mal stellen Mitra Gaast, Lütfiye Güzel, Aurora Jablonski und Marie-Alice Schultz neue Kurzgeschichten, Kurzprosa und Roman-Auszüge vor.
Alle vier Autorinnen leben zur Zeit in Köln oder im Rheinland. Die Texte entführen aber zu Entfernterem, nämlich zu Drohnen und in Mikadowälder, nach Duisburg und Teheran.
Moderation: Adrian Kasnitz
Datum: 9. Oktober 2017, 20 Uhr
Ort: Theater die wohngemeinschaft, Richard-Wagner-Str. 39, Köln-Belgisches Viertel
Eintritt: 6,- €
Unser Gäste:

Mitra Gaast wurde in Teheran geboren und emigrierte mit siebzehn Jahren in die Bundesrepublik. Sie studierte mehrere Jahre zunächst Mathematik und übte diverse Erwerbstätigkeiten in der freien Wirtschaft bzw. im öffentlichen Dienst aus. Sie ist Autorin von Erzählungen und Romanen, veröffentlicht in Anthologien und lebt im Rheinland. Im Sujet Verlag erschienen bisher: Schatten in Teheran (2014) und Denn du wirst dich erinnern – Wiederkehr nach Teheran (2017).

Lütfiye Güzel, geb. 1972, lebt als Autorin in Duisburg und betreibt dort das Label Go-Güzel-Publishing, wo ihre mittlerweile vielen Bücher erscheinen, zuletzt: Elle-Rebelle.

Aurora Jablonski * Autorin * Kurzgeschichten und Erzählungen * Musikerin * Stimme und Bass * geboren am 01. April 1986 * aufgewachsen in Köln * ausgebildet am Bass * Studium der Psychologie *

Marie-Alice Schultz, geb 1980 in Hamburg. Mitglied im Forum Hamburger Autoren Mitherausgeberin der 2018 erscheinenden Literaturzeitschrift TAU. Studierte Theaterwissenschaft und Germanistik in Berlin und Bildende Kunst in Wien. Nahm 2016 an der Schreibwerkstatt Edenkoben und am Literaturkurs in Klagenfurt teil. Arbeitet derzeit an ihrem Roman „Mikadowälder“.