Literaturklub: Was es bedeuten soll am 11. Februar 2020

Was es bedeuten soll. Neue hebräische Dichtung in Deutschland – mit Asaf Dvori, Maya Kuperman, Gundula Schiffer und Adrian Kasnitz

Die von Gundula Schiffer und Adrian Kasnitz aus dem Hebräischen übersetzte und herausgegebene Anthologie „Was es bedeuten soll. Neue hebräische Dichtung in Deutschland“ (Parasitenpresse) versammelt Texte von 13 in Deutschland lebenden, auf Hebräisch schreibenden Autor*innen. In Gespräch und Lesung stellen die beiden Kölner Herausgeber*innen und die Berliner Autor*innen Maya Kuperman und Asaf Dvori die Anthologie vor und sprechen über das Schreiben in der Emigration.

Dass die jüdische und hebräische Kultur heute in Deutschland und Europa wieder pulsiert, ist ein Wunder. Und zwar eines, um das man sich kümmern muss. Tatsächlich schließt sich heute der Kreis und die modernhebräische Literatur kehrt dorthin zurück, wo sie gegen Mitte des 19. Jahrhunderts begann. Vornehmlich in osteuropäischen Metropolen wie Kaunas, Warschau oder Odessa, aber auch im Westen, etwa in Paris und London, wirkten damals die ersten modernhebräischen Schriftsteller, bevor sich diese Zentren mit der Staatsgründung nach Tel Aviv und Jerusalem verschoben. Aktuell liegt eines ihrer Hauptzentren wieder in Berlin. Hebräisch versteht sich hier als diasporische und kosmopolitische Sprache, eingewoben in ein transnationales, weltumspannendes, literarisches Netz. Die hier versammelten Gedichte wurden allesamt in Deutschland verfasst und bisher nicht ins Deutsche übersetzt. Bei den meisten handelt es sich auch im Original um bisher unveröffentlichte Texte.
Mit Texten von Ronen Altman Kaydar, Yael Dean Ben-Ivri, Tomer Dotan-Dreyfus, Asaf Dvori, Yemima Hadad, Zahava Khalfa, Admiel Kosman, Maya Kuperman, Tali Okavi, Loulou Omer, Gundula Schiffer, Mati Shemoelof und Michal Zamir.

Termin: Dienstag, 11. Februar 2020, 20 Uhr

Ort: Theater die wohngemeinschaft, Richard-Wagner-Str. 39, Köln

Eintritt: 6,- €

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Maya Kuperman

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Gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln

STK Kulturamt RGB

Literaturklub: Mai-Kalendarium am 13. Mai 2019

Lesung und Konzert mit Adrian Kasnitz und Hanna Schörken
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Der Literaturklub-Gastgeber und Dichter Adrian Kasnitz schreibt seit einigen Jahren einen umfassenden poetischen Zyklus für jeden Tag des Jahres. Jährlich erscheint ein neuer Monats-Band, diesmal das Kalendarium #5 mit den Gedichten für den Mai. Adrian Kasnitz stellt das Langzeitprojekt vor uns liest die neuesten Texte. Musikalisch begleitet wird er von der Kölner Sängerin und Improvisatorin Hanna Schörken, die die natürlichen Effekte und Möglichkeiten ihrer Stimme auslotet.
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Adrian Kasnitz lebt als Schriftsteller, Herausgeber und Veranstalter in Köln. Er veröffentlichte zuletzt die Gedichtbände ‚Kalendarium #1 bis #4“ (2015-2018), ‚Glückliche Niederlagen‘ (2016) und den Roman ‚Bessermann‘ (2017). Außerdem übersetzte er Gedichte aus dem Griechischen ‚Kleine Tiere zum Schlachten‘ (2018). Für seine Texte wurde er u.a. mit dem Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium und dem GWK.Förderpreis Literatur ausgezeichnet. www.adriankasnitz.de
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Hanna Schörken (*1985) lebt und arbeitet als Sängerin und Improvisatorin in Köln. In ihren Solo Performances erkundet Hanna Schörken die natürlichen Effekte und Möglichkeiten ihrer Stimme. Hanna untersucht das Klangspektrum ihrer Stimme, indem sie emotionale Klangskizzen zeichnet. Die Stimme wird als Kommunikationsträgerin und Ausdrucksmittel einer inneren, emotionalen Klanglandschaft gesehen. Dadurch werden ‚voice paintings‘ geschaffen, die die Grenzen von Geräusch, Wort und Klang ausloten. www.hannaschoerken.de
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Termin: 13. Mai 2019, 20 Uhr
Ort: Theater die wohngemeinschaft, Richard-Wagner-Str. 39, Köln
Eintritt: 6,- €

Literaturklub: In Kleinigkeiten bedeutend am 11. Februar 2019

In Kleinigkeiten bedeutend – Diesem Motto folgend haben sich Studierende des neuen Schreib-Studiengangs der Uni Köln ein Semester lang in der literarischen Verknappung versucht und sich jedes einzelne Wort sorgsam vom Munde abgespart. Das Ergebnis sind Kürzestgeschichten, Mikroessays und Prosagedichte, in denen sich das Größte im Kleinsten spiegelt. Hier wird aus dem Elefanten eine Fliege gemacht, das Liebesdrama beschränkt sich auf ein Register des Nötigsten und das Heilige kulminiert in einem einzelnen Staubkorn im Kölner Dom.

Es lesen: Marie Bönnen, Ingo Eisenbeiß, Tamina Gatzke, Josephine Güntner, Niklas Imhof, Lisa James, Lotte Löhausen, Nora Schmitt, Anna Westkämper, Antonia Wintersig und Janina Wölk.

Durch den Abend führen Bastian Schneider und Adrian Kasnitz

Termin: 11. Februar 2019, 20 Uhr

Ort: Theater die wohngemeinschaft, Richard-Wagner-Str. 39, Köln

Eintritt: 6,- €

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Foto: (c) Bastian Schneider

Literaturklub: Kliteratur am 10. Dezember 2018

Die Kölner Literaturzeitschrift Kliteratur wurde dieses Jahr gegründet und bringt gerade ihre zweite Nummer heraus. Sie versammelt Texte, Bilder und Collagen zum Thema „Zugang“. Die Herausgeber stellen die Zeitschrift vor und bringen spannende neue Autor*innen mit. Neben dem Berliner Schriftsteller Christian Lange-Hausstein lesen und sprechen Jonas Linnebank, Philipp-Bo Franke, Anna Pia Jordan-Bertinelli, Rana Nadji, Marta Pieczonko und Adrian Kasnitz.
Termin: 10. Dezember 2018, 20 Uhr
Ort: Theater die wohngemeinschaft, Richard-Wagner-Str. 39, Köln
Eintritt: 6,- €
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Christian Lange-Hausstein. Foto: (c) Viktor Strasse

Über der Kimmung #3 mit José F.A. Oliver, Ruth Lasters, Astrid Nischkauer, Klaus Anders, Sabine Schiffner und Bastian Schneider am 4. November 2018

ÜBER DER KIMMUNG #3

Im November heißt es zum dritten Mal ÜBER DER KIMMUNG. Zum Lyrikfest im Literaturklub sind die belgische Dichterin Ruth Lasters aus Antwerpen, die Wiener Dichterin Astrid Nischkauer und der Schwarzwälder Dichter José F.A. Oliver eingeladen. Sie treffen auf drei Dichter*innen aus Köln und der Region, nämlich Klaus Anders, Sabine Schiffner und Bastian Schneider. Durch den Nachmittag voller aktueller Poesie führt Adrian Kasnitz. Die deutschen Übersetzungen von Ruth Lasters liest Stefan Wieczorek. Musik kommt von Dirk Bell.

Linien über der Kimmung, / leicht, falbes Gebirg. Der Streifen / Weiß. Dort geht / zu Ende die Flut. Der Küste / Fiebergrün scheint herauf (Johannes Bobrowski)

Termin: 4. November 2018, 16 Uhr

Ort: Theater die wohngemeinschaft, Richard-Wagner-Str. 39, Köln

Eintritt: 8,- €

 

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STK Kulturamt RGB

Literaturklub: Städte und Gärten am 20. März 2018

Literaturklub: Städte und Gärten mit Bastian Schneider und Adrian Kasnitz

Passagen durch Städte und Gärten stehen heute im Mittelpunkt des Literaturklubs. Bastian Schneider und Adrian Kasnitz lesen Kurztexte und Datumsgedichte und stellen ihre neuen Bücher vor.

Bastian Schneiders Die Schrift, die Mitte, der Trost (Sonderzahl) versammelt Kurztexte,die eine besondere Route durch europäische Metropolen wie Istanbul, Köln, Marseille, Paris oder Wien ergeben, indem sie diese zu verschiedensten Stücken« verdichten: Frühstücke, Randstücke, Spazierstücke, Singstücke laden dazu ein, die teils abgründige Schrift urbaner Oberflächen sehen und lesen zu lernen. Adrian Kasnitz setzt sein Kalendarium (parasitenpresse) mit Datumsgedichten fort. Der jetzt erscheinende 4. Teil ist im April angesiedelt und beschäftigt sich relativ oft (jahreszeittypisch) mit Gartenarbeit als Kontrapunkt zum Schreiben.

Termin: Dienstag, 20. März 2018, 20 Uhr

Ort: Theater ‚die wohngemeinschaft‘, Richard-Wagner-Str. 39, Köln

Eintritt: 6,- €

Greek Poetry im Literaturklub

Zusammen mit den griechischen Dichter*innen Danae Sioziou, Lenia Safiropoulou und Vassilis Amanatidis, die mit Mitteln des Kölner Kulturamts nach Köln eingeladen werden konnten, stellten Wassiliki Knithaki und Adrian Kasnitz, die Herausgeber, die Anthologie Kleine Tiere zum Schlachten im vollbesetzten Literaturklub vor. Danae Sioziou las Gedichte auf Griechisch und einen Text auf Deutsch und berichtete von der Athener Literaturszene. Lenia Safiropoulou brachte ein Soundfile mit einem ihrer Langgedichte mit. Vassilis Amanatidis performte auf Griechisch und Englisch einen Auszug aus seinem Buch m_otherpoem. Knithaki und Kasnitz streuten die deutschen Übersetzungen ein und schilderten, wie es zu der Anthologie mit neuer griechischer Lyrik kam. Das Buch Kleine Tier zum Schlachten ist in der parasitenpresse erschienen und kann dort bezogen werden.

Der nächste Literaturklub findet am 11. Dezember statt. Dann heißt es Bleiben oder gehen? Als Gäste erwarten wir Thorsten Krämer, Ulrike Anna Bleier und Theresa Pak.

 

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